Erklärung Floorball

Floorball gehört zu den schnellsten Mannschaftssportarten, dessen Wurzeln in den fünfziger Jahren in den USA liegen. Mittlerweile zählt der Internationale Verband (IFF) 50 Mitgliedsverbände verteilt auf allen fünf Kontinenten.

Floorball kann leicht erlernt werden und fördert Kondition, Koordination, Geschicklichkeit, Schnellkraftfähigkeit sowie Spielwitz eines jeden beteiligten Spielers.

Die Ausrüstung eines Feldspielers besteht aus der üblichen Sportausrüstung (Hallenschuhe, Trikot, Hose, Stutzen) und einem Floorballschläger aus Kunststoff und Karbon. Der Torhüter trägt lange, gepolsterte Hosen, ein gepolstertes Oberteil, einen Helm mit Gitter und gelegentlich auch Handschuhe. Im Gegensatz zu anderen Hockeyarten spielt hier der Torhüter immer ohne Stock.

Am 40 mal 20 Meter großen Feld, das durch eine 50 cm hohe, abgerundete Bande begrenzt wird, spielen ein Tormann und fünf Feldspieler je Mannschaft. Die Spieldauer beträgt wie beim Eishockey drei mal 20 Minuten.

Die Floorballregeln sind strenger als die des Eishockeys, wobei Eishockey deutlich körperbetonter gespielt wird. Im Floorball ist nur moderater Körpereinsatz  erlaubt.

Grundsätzlich darf der Ball nur mit dem Floorballschläger gespielt werden. Die Berührung des Balles mit Körperteilen, außer Arm, Hand und Kopf, ist erlaubt. Dabei darf der Ball allerdings nicht ins Tor oder zu einem Mitspieler gespielt werden. Es ist verboten, während des Spiels in die Luft zu springen, um so den Ball anzunehmen.

Wenn ein Spieler den Ball schießt, muss er darauf achten, dass die Schaufel des Floorballschlägers niemals höher als seine Hüfte ausschwingt. Bei der Ballannahme darf die Schaufel lediglich bis zu den Knien angehoben werden.