Bundesliga
12. Runde, 28.01.2012 in Maria Alm gegen den TVZ Wikings Zell am See

 

Aufstellung:

Taurer, Frank M.;
Fitzko, Kanduth; Leurer J., Palermo, Schmid
Lindström, Schwarz; Gruber, Jönsson, Pirker
Schack, Leurer M.

Ergebnis:

6:4 (3:1,3:0,0:3)

 

Torschützen:

Leurer J.(2), Schmid, Gruber, Leurer M., Pirker

Bericht:

Derzeit sind neun Spieler des Kaders im „Krankenstand“, so wurde das erste Mal in dieser Saison nicht mit drei Sturmlinien gespielt. Nichtsdestotrotz konnte Zell von Anfang an unter Druck gesetzt werden. Eigentlich gab es nur vereinzelte Entlastungsangriffe der Heimischen. Verwunderlich war an dieser Stelle, dass Zell ihren gefährlichsten und besten Spieler, den Schwedenimport Rolof Hermfeldt nicht von Beginn an einsetzte. Bald folgte das erste reguläre Tor durch einen Bauerntrick von Simon Jönsson, das aber von den Unparteiischen nicht so gesehen wurde und aberkannt wurde. Nach dem ersten überstandenen Unterzahlspiel, konnte dann aber Timo Schmid trotzdem das 1:0 für die Blau-Weißen erzielen. Bald darauf erhöhte David Pirker durch einen herrlichen Schuss ins Kreuzeck auf 2:0. Im Powerplay folgte dann das dritte Tor durch Daniel Gruber. Erst nach16 Minuten konnten die Zeller ihr erstes Tor erzielen, dazu benötigte es aber ein 5:3 Überzahlspiel. Mit dem 3:1 ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel ging es weiter wie im ersten. Ein ansprechendes Spiel von beiden Seiten mit klaren Vorteilen für VSV-Unihockey. Dies spiegelte sich durch Tore der Leurer-Brothers nieder. Zuerst erzielte Joe das 4:1, danach ein herrlicher One-Timer ins Kreuzeck durch Marco Leurer, der damit sein erstes Tor in der Bundesliga erzielen konnte und abermals Joe zum Zwischenstand von 6:1. Damit war das Spiel eigentlich vorentschieden.

Im letzten Drittel spielte der VSV nur mehr auf „Resultat nach Hause bringen“ und mit der Einwechslung des Schweden Hermfeldt bei Zell drehte sich der Charakter des Spieles total. Plötzlich war Zell am Drücker, arbeitete sich eine Unzahl von Chancen heraus und kam dann doch noch zu einer bemerkenswerten Ergebniskorrektur. Das Drittel wurde klar mit 0:3 verloren, wobei man sagen muss, dass man eigentlich 10 von den 20 Minuten in Unterzahl zu spielen hatte. Das Endergebnis von 6:4 geht aber, wenn man sich den Spielverlauf betrachtet, doch in Ordnung.

Fazit:

Zwei starke Drittel brachten den Erfolg, wenngleich im letzten Drittel die Zeller Spieler schon mit Nachdruck zeigten, dass sie auch anders können und in einem potentiellen Finale extrem gefährlich sein werden.
Nach den bisherigen Ergebnissen ist nun damit zu rechnen, dass unser Semifinalgegner SU Wien sein wird. Eine lösbare, wenn auch unangenehme Aufgabe, da im ersten Spiel der Best of Three Serie eine weite Reise nach Wien bevorsteht und der Spielstil der Wiener ein sehr „Eigener“ ist.