Bundesliga
9. Runde, 11.12.2011 in Klagenfurt gegen den KAC
Aufstellung:
Frank M.; Taurer;
Gruber, Kanduth; Leurer J., Mayer, Schmid
Lederer, Schwarz; Nemetz, Struger, Koloini
Berger; Pirker, Schack, Edlinger, Tripolt
Ergebnis:
7:3 (1:0,5:1,1:2)
Torschützen:
Nemetz (2), Schmid, Edlinger, Gruber, Struger, Lederer
Bericht:
Ohne 6 Stammspieler ging man auf die Reise nach Klagenfurt. Neben den Schwedenlegionären fehlten auch Martin Fitzko, Christoph Frank und Luca Palermo. Von Anfang an entwickelte sich ein schnelles und für die Zuseher spannendes Spiel mit Höhepunkten hüben wie drüben, wobei der VSV das Spiel kontrollierte und auch leichte Vorteile hatte. Erst in Unterzahl konnte man das erste Mal anschreiben, Timo Schmid traf nach Traumpass von Lukas Struger zum 1:0. Rein von den Chancen hätte es durchaus 5-6 Tore auf der Villacher Seite und 2-3 Tore auf der Klagenfurter Seite geben können. Es blieb aber beim knappen 1:0 für den VSV, der zu diesem Zeitpunkt das eigentlich gut unter Kontrolle hatte.
Anfang zweites Drittel kam der Auftritt von Kapitän Gruber. Eine super Kombination gleich vom Pully weg konnte er erfolgreich zum 2:0 abschließen. Es folgte dann wieder die belkannte VSV-Überlegenheit – wie schon oft in dieser Saison. Zwar konnten die Klagenfurter noch kurz darauf den Anschlußtreffer zum 1:2 erzielen, doch dann ging es Schlag auf Schlag: Nach Toren von Nemetz, Edlinger, Struger und abermals Nemetz im Powerplay mit einem Traumtreffer zogen die Draustädter auf 6:1 davon. Das Spiel war somit eigentlich entschieden.
Das letztes Drittel war offen mit Chance da wie dort, wobei der AKC dieses Drittel sogar 2:1 gewinnen konnte, nachdem sich unsere Mannschaft eigentlich auf Ergebnis halten konzentriert hat und lediglich Thomas Lederer einmal seine Visitenkarte nach einem Tor Marke „Schlitzohr“ abgeben konnte.
Fazit:
Alles in allem geht das Ergebnis mit 7:3 vom Kräfteverhältnis her in Ordnung. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge dürfte dieses Spiel aber nicht das letzte Derby in der laufenden Saison gewesen sein, ein Semifinale wie letztes Jahr ist durchaus im Bereich des Möglichen.
