Bundesliga
6. Runde, 12.11.2011 in Villach gegen KAC-Floorball
Aufstellung:
Taurer, Zimmermann;
Frank Chr., Lederer; Leurer J., Schmid, Mayer
Lindström, Kanduth; Gruber, Gullstrand, Struger
Schwarz, Fitzko; Pirker, Nemetz, Koloini
Palermo, Schack, Edlinger
Ergebnis:
11:4 (3:3,3:0,5:1)
Torschützen:
Schmid, Lindström, Struger, Lederer je (2), Gullstrand, Koloini, Nemetz
Bericht:
Wenn man sich ein weiteres Bestschießen erwartet hatte, so wurde man an diesem Tag vor allem im ersten Drittel enttäuscht. Von Beginn an war es ein ausgeglichenes Spiel, wo der VSV zwar das Spiel kontrollierte, nicht jedoch wirklich spielerische Akzente setzen konnte. Der KAC hingegen war sehr gut eingestellt und agierte hochmotiviert. Nichtsdestotrotz erzielte der VSV gleich zu Beginn den Führungstreffer durch Peter Lindström. Drei Minuten darauf konnte der KAC aber ausgleichen und noch im nächsten Turn den Treffer zum 2:1 markieren. Beide Gegentreffer der VSVler resultierten aus Unachtsamkeit bzw. Unkonzentriertheit. Zwar konnte man durch Emil Gullstrand wieder ausgleichen und wiederum durch Peter Lindström kurz nach einem Powerplay wieder in Führung gehen, der Spielcharakter änderte sich nicht, der KAC spielte sehr gutes Floorball. Belohnt wurde dieses Spiel durch einen schönen Treffer aus einem Freistoß zwei Sekunden vor Drittelende. Wieder war man überheblich und nicht konzentriert genug.
Im zweite Drittel änderte sich nichts an der Charakteristik des Spiels. Chancen hüben wie drüben, der VSV unkonzentriert , aber die Tore erzielte trotzdem der VSV. Das vierte Tor durch Timo Schmid wurde aus einem Weitschuss von der Mittellinie erzielt und der fünfte Treffer war umstritten. Der KAC reklamierte ein Foul, kurz vor dem Tor. Als Draufgabe gab es dann noch das sechste Tor durch Helmuth Koloini. Der Spielstand hatte zu diesem Zeitpunkt mit dem Spielverlauf nicht viel zu tun.
Normalerweise hätte das letzte Drittel relativ ruhig verlaufen können, dem war dann aber nicht so. Der KAC gab nicht auf, versuchte mit zu spielen, und fing sich dann noch ein paar Tore ein, denn in dieser Phase spielten die Mannen des VSV ihre Klasse und Routine gekonnt aus. Hektik kam noch auf, als Joe Leurer eine rote Karte ausfasste, die darauffolgende fünfminütige Unterzahl brachte dem KAC allerdings nichts ein. Endstand 11:4.
Fazit:
Das Ergebnis entspricht durchaus dem Klasseunterschied von der Papierform her und wenn man auf die vergangenen Spiele betrachtet. Nicht jedoch wenn man dieses Spiel gesehen hat. Nichtsdestotrotz muss man Spiele auch gewinnen, wenn man keine ansprechende Leistung abrufen kann. Das ist passiert, aber das Spiel hat auch noch andere Schwächen zu Tage gebracht, die es gilt auszumerzen, wenn man am Ende der Saison ganz oben stehen will.
