Bundesliga

2. Runde, 24.09.2011 in Villach gegen den IBC Leoben
Aufstellung:

Taurer;
Fitzko, Gruber; Leurer J., Mayer, Schmid
Frank Chr., Kanduth; Nemetz, Gullstrand, Jönsson
Lederer, Schwarz; Struger, Pirker, Koloini
Berger; Palermo, Edlinger

Ergebnis:

7:3 (1:2,4:0,2:1)

 

Torschützen:

Jönsson (5), Schwarz, Schmid

Bericht:

Mit dem Maximum an Spielern ist VSV-Unihockey angetreten. Der vermeintliche Punktelieferant aus Leoben präsentierte sich allerdings als aggressiv und perfekt auf die Villacher eingestellt. Anfangs konnte Leoben durchaus mitspielen und hatte nicht wenige Konterchancen. Die Villacher wirkten überheblich und unkonzentriert. Im ersten Powerplay der Leobner konnte Timo Schmid vorerst einen Konter nicht erfolgreich abschließen, im Gegenzug ging Leoben mit 1:0 in Führung. Eine weitere Unachtsamkeit brachte der Heimmannschaft das 0:2 ein. Sekunden darauf antwortete Neuzugang Patrick Schwarz mit einem schönen Schuss aus der Distanz für den Anschlusstreffer. VSV-Unihockey dominierte zwar das Spiel, wirklich gute Chancen waren allerdings Mangelware.

Im zweiten Drittel stellte Trainer Felsberger programmgemäß um. Man konnte die Leobner eigentlich permanent unter Druck setzen, und nach 2 Minuten im zweiten Drittel startete Simon Jönsson mit seiner Gala. Vier Minuten später gab auch Timo Schmid seine Visitenkarte ab. VSV arbeitete zahlreiche Chancen heraus, trotzdem kam Leoben immer wieder durch Konter gefährlich vors Tor der Villacher. Zwei weitere Tore durch Simon Jönsson führten zur 5:2 Führung nach zwei Dritteln.

Im dritten Drittel wurden die Linien wieder durchgemischt, die Spielanteile ähnlich verteilt wie im zweiten Drittel: klares spielerisches Übergewicht der Villacher, Konter durch die Leobner. Simon Jönsson scorte zum vierten Mal bis Leoben nach einem schweren Abspielfehler der dritte Treffer gelang. In Minute 51 dann der Treffer zum Endstand von 7:3. Wer? Natürlich Simon Jönsson. Die restliche Zeit wurde herunter gespielt, es gab kaum noch Höhepunkte.

Fazit:

VSV-Unihockey hat verdient gewonnen, wobei der IBC Leoben objektiv gesehen wirklich gut eingestellt war. Die Frage wird sein, ob die Leobner diese starke Defensivleistung weiter abrufen können, dann ist ihnen durchaus mehr als der Kampf gegen den Abstieg zu zutrauen. Die Villacher Mannschaft war noch nicht eigespielt, Trainer Felsberger hat aber den gesamten Kader relativ ausgeglichen eingesetzt. Da ist es natürlich schwer, einen entsprechenden Spielfluss zu finden. In den kommenden schweren Spielen wird sich wahrscheinlich eine kompaktere Mannschaft präsentieren. Auch die Schweden haben sich alle drei als sehr starke Spieler erwiesen - wenn das so bleibt, kann VSV-Unihockey in der heurigen Saison wieder viel erreichen….