1. Runde, 18.09.2011 in Graz gegen den IC Graz
Aufstellung:
Taurer;
Frank Chr., Fitzko; Leurer, Mayer, Schmid
Lindström, Lederer; Struger, Gullstrand, Nemetz
Schwarz, ,; Pirker, Palermo, Koloini
Ergebnis:
6:1 (3:0,1:0,2:1)
Torschützen:
Nemetz, Leurer, Lindström, Schmid, Gullstrand, Struger
Bericht:
Nach einer stressfreien Anreise nach Graz startete VSV-Unihockey ambitioniert und druckvoll in das Spiel. Der IC Graz kam über Entlastungsangriffe nicht hinaus. VSV-Unihockey befand sich zu 80 Prozent in der Angriffshälfte des Gegners. Ein Kracher von Schwedenbombe Lindström sorgte bereits in der 3. Minute für das 1:0. Permanente Überlegenheit führte dann noch im ersten Drittel zur 2:0 Führung durch Leurer und das 3:0 durch Emil Gullstrand nach Pass vom wieder erstarkten Daniel Nemetz.
Im zweiten Drittel änderte sich das Bild für die Außenstehenden nicht, Villach erzeugte permanent Druck und war kaum vor dem eigenen Tor in Gefahr. Einzig ein Powerplay der Grazer brachte uns teilweise ins Schwitzen. Der einzige Torerfolg zum 4:0 gelang Lukas Struger nach Pass von Emil Gullstrand. Das darauf folgende Powerplay wurde sehr druckvoll gespielt, lediglich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig.
Das dritte Drittel war eine Kopie des zweiten. Villach machte Druck, Graz kam zu Konterstößen. Aus einem der Konter folgte ein Penalty, den Stefan Stauder, der Ex-Villacher, nicht verwerten konnte. Interessante taktische Variante von Spielertrainer Schachner, da davon auszugehen war, dass Timmi Taurer bei der Abwehr mehr davon profitiert, dass sich beide Spiele aus vergangenen Jahren kannten. Im anschließenden Überzahlspiel konnte sich Graz vorerst nicht durchsetzen, nach zwei drei guten Chancen der Villacher gelang es Timo Schmid, einen Shorthander zu erzielen. Allerdings war in diesem Powerplay dann der Ehrentreffer der Grazer ebenso wenig zu verhindern. Glücklich, aber doch, trafen die Grazer unerwartet in den Kasten des chancenlosen Timmi Taurer. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte aber Daniel Nemetz nach einem weiteren Assist des Schweden Emil Gullstrand zum 6:1. Danach wurde das Ergebnis trocken nach Hause gespielt, es gab keine Höhepunkte mehr.
Fazit:
Der IC Graz hatte VSV-Unihockey nicht wirklich etwas entgegensetzen. Nachdem der alte Villacher Routinier Niki Velikogne verletzungsbedingt bei den Grazern fehlte, sollte man dieses Spiel nicht überbewerten, in der Rückrunde – dann allerdings zu Hause in Villach – dürfte die Grazer Mannschaft ein anders Aussehen haben und sich sicher stärker präsentieren.
