Karawankenliga
3. Runde, 27.11.2011 in Villach gegen FBK Insport Skofja Loka
Aufstellung:
Taurer, Frank M.;
Gruber, Berger; Leurer J., Schmid, Mayer
Lindström, Kanduth; Nemetz, Gullstrand, Jönsson
Fitzko, Schwarz; Pirker, Koloini, Struger
Fischer
Ergebnis:
14:4 (7:2,3:2,4:0)
Torschützen:
Gullstrand (3), Schmid, Leurer, Lindström (je 2); Pirker, Schwarz, Nemetz, Jönsson, Struger
Bericht:
Es wurde ein schweres Spiel erwartet. VSV-Unihockey wusste vor dem Spiel nicht, dass sie schon für das Finale qualifiziert waren, da Skofja einen Tag zuvor die Konkurrenz aus Laibach besiegte. Man startete recht ambitioniert, wobei aber trotzdem zwei Unachtsamkeiten der Villacher Defensive den Slowenen die 2:0 Führung brachte. Erst dann wurde man munter und begann konzentrierter zu spielen. Bald darauf konnte David Pirker mit einem „dirty goal“ den Anschlusstreffer erzielen und nach super Vorarbeit von Simon Jönsson konnte Daniel Nemetz den Rückstand egalisieren. Von dann an ging es steil bergauf. Gullstrand zweimal, Schwarz, Lindström und Schmid gaben ihre Visitenkarte beim slowenischen Goalie ab und das Spiel war damit praktisch entschieden. Zu diesem Zeitpunkt lief einfach alles für die Mannschaft um Kapitän Daniel Gruber.
Das zweite Drittel startete ausgeglichen. Sofort zu Beginn des Drittels erhöhte Joe Leurer zum 8:2. Erst in einer 5 Minuten Unterzahl konnten die Slowenen ein Tor aufholen, was aber sofort mit dem nächsten Tor durch Struger beantwortet wurde. Weitere Tore folgten auf beiden Seiten zum zwischenzeitlichen 10:4 nach zwei Dritteln.
Das Spiel war entschieden. Undiszipliniertheiten der Slowenen wurden noch mit 4 Toren beantwortet und das war es dann auch an diesem Abend.
Fazit:
Ein unerwartet leichtes Spiel gegen relativ schwache Slowenen, wobei das unter Umständen darauf zurückzuführen war, dass Skofja sich bereits qualifiziert hatte, führte zum höchsten Sieg gegen eine slowenische Mannschaft in einem Bewerbsspiel.
Es folgt noch ein für den Verlauf des Karawankencups bedeutungsloses Vorrundenspiel gegen Laibach am 12. Februar in der Ballspielhalle Lind und dann das Finale in Laibach, das – wenn man die Organisationsfähigkeiten der Slowenen kennt – eine Topveranstaltung erwarten lässt.
