Karawankenliga
2. Runde, 02.10.2011 in Skofja Loka gegen FBK Insport Skofja Loka

Aufstellung:

Taurer;
Gruber, Lederer; Leurer J., Schmid, Pirker
Lindström, Kanduth; Nemetz, Gullstrand, Jönsson
Palermo, Koloini, Berger

Ergebnis:

4:2 (0:0,3:0,1:2)
Torschützen:

Schmid (2), Leurer, Gullstrand

Bericht:

Wie zu erwarten war, starteten die Slowenen wie aus der Pistole geschossen. Sie versuchten unser Spiel bereits in unserem Verteidigungsdrittel zu stören. Teilweise gelang das ganz gut, jedoch mit zunehmender Fortdauer des Spiels kam man besser damit zurecht und hatte dieses aggressive Forechecking bald im Griff. Das erste Drittel war ausgeglichen, Chancen auf beiden Seiten, trotzdem geprägt von einer gewissen Vorsicht, nicht das erste Tor zu bekommen.

Das zweite Drittel startete für unser Team mit einem Knalleffekt. Im ersten Turn konnte David Pirker mit einem Abfälscher den Ball für den Slowenischen Goalie nach Schussversuch von Joe Leurer zum 1:0 in Führung bringen, wenngleich das Tor Joe Leurer zuerkannt wurde. Druckvoll setzte unser Team sein Spiel fort und im nächsten Turn erzielte Emil Gullstrand nach schöner Vorlage von Simon Jönsson das 2:0. Von dieser kalten Dusche erholte sich Skofja lange nicht. Aufgrund einiger Undiszipliniertheiten der Slowenen hatte VSV-Unihockey weit mehr Spielanteile in diesem Drittel, was sich im Powerplay nach roter Karte wegen Tätlichkeit auch mit dem dritten Tor widerspiegelte. Nach Assist von Routinier Daniel Nemetz erzielte Timo Schmid seinen ersten Treffer nach langer Durststrecke.

Im dritten Drittel wurde auf zwei Blöcke umgestellt, da sich Emil Gullstrand im zweiten Drittel am Bein verletzt hatte. Nach einem Boxplay unserer Mannschaft konnte Timo Schmid aus einem Konter nach Pass von abermals Simon Jönsson das 4:0 erzielen.
Wenn man nun erwartet hatte, dass das Spiel gelaufen ist, hatte man sich getäuscht. Die Slowenen lockten uns in ihre Hälfte und konterten uns in weiterer Folge zweimal aus. Nach dem 4:2 wurden die Slowenen naturgemäß stärker und erzeugten permanenten Druck, ohne jedoch zu wirklich 100%igen Chancen zu kommen. Unser Team spielte die restliche Zeit inklusive eines Powerplays sehr clever herunter und konnte damit den Sieg verdient einfahren.

Fazit:

Taktisch wurde dieses Spiel sehr clever gespielt, die schnelle Führung zu Beginn des Mitteldrittels tat das Ihre dazu, dass man gegen diesen starken Slowenen letztendlich gewinnen konnte.
Jetzt ist der Vorteil, dass wir jetzt im Rahmen der Karawankenliga nur mehr ein Auswärtsspiel gegen den KAC, jedoch noch drei Heimspiele gegen alle drei Gegner absolvieren können. Die Chance auf das Finale in Laibach im März sieht derzeit also nicht so schlecht aus!