28.03.2017

Der VSV im Finale


VSV Unihockey – KAC Floorball 6:7 (2:3/1:2/3:2)
Torschützen VSV: Velikogne 2, Seiser 2, Raab, Seebacher, Koller 

Das zweite Halbfinalspiel versprach brisant zu werden, nachdem das erste Spiel relativ knapp gewonnen werden konnte. Wir hatten auch nicht den gesamten Kader zu Verfügung, da mit Lederer, Glaboniat und einem angeschlagenen Leurer ein paar Stammspieler fehlten. Letzterer war zwar im Kader, konnte jedoch nur 30 Sekunden im Spiel eingesetzt werden.

Klagenfurt, mit vielen Fans im Rücken, startete gewohnt druckvoll. Die Mannschafft welche von Oliver Pucher wieder einmal taktisch perfekt eingestellt war, konnte schon wie in Spiel Eins früh mit 1:0 durch Haimburger in Führung gehen.  Die Villacher hatten gleich zu Beginn ein bisschen Glück und mit Matthias Frank einen super Rückhalt, sonst wären wir eventuell einen größeren Rückstand nachgelaufen.

Doch ab der neunten Minute übernahm der VSV Unihockey das Zepter und spielte in dieser Phase groß auf. Innerhalb von nur fünf Minuten konnte man durch Tore von Velikogne ausgleichen und durch Seiser und Raab sogar mit einem zwei Tore Vorsprung in Führung gehen. Mit Blick Richtung Drittelpause und einem möglichen 3:1 keine schlechte Ausgangsposition. Doch mit den Köpfen anscheinend schon in der Kabine, konnte der KAC durch Mayrobnig noch auf 2:3 verkürzen.

Das zweite Drittel begann für den VSV Unihockey druckvoll. Durch ein traumhaft herausgespieltes Tor durch Johannes Koller stand es schon nach 23 gespielten Minuten 4:2. Nur zwei Minuten darauf folgte durch eine Einzelaktion das 5:2 durch Seiser.  In Drittel zwei gab es bis auf fragwürde Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten nur wenige Highlights. Mayrobnig konnte für den KAC Floorball noch fünf Minuten vor Schluss auf 3:5 verkürzen.

Das Drittel drei  war an Action kaum zu überbieten. Der KAC Floorball begann wie von der Tarantel gestochen sich Chance um Chance heraus zu spielen. Es dauerte bis zur 46 Minute, eher der KAC Floorball durch Gritsch und Mayrobnig innerhalb von nur 53 Sekunden auf 5:5 stellen konnte. Die Halle bebte und der VSV Unihockey konnte kaum noch einen geraden Schritt machen. Es passierten viele Fehler in der Offensive und der KAC Floorball drückte auf unser Tor. Matthias Frank und viele geblockte Schüsse konnten aber ein weiteres Tor verhindern. Der Coach Martin Fitzko war in dieser Phase gezwungen ein Timeout zu nehmen  ( 53. Spielminute )

Kurz nach dem Timeout gab es einen Doppelausschluss gegen den KAC Floorball. Beide Vergehen waren eindeutig und richtig von den Schiedsrichtern gesehen, klare zwei Minuten. Heftige Proteste seitens des KAC Floorball und deren Fans prasselten auf die Schiedsrichter ein.  Der VSV Unihockey ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und konnte durch einen satten Schuss in das Kreuzeck durch Thomas Seebacher 6:5 in Führung gehen.

KAC Floorball nahm in der 56 Minute noch ein Timeout und dies schien Früchte zu tragen. Nur 13 Sekunden darauf folgte der Ausgleich durch Martin Pfeifer.  Wiederum nur 30 Sekunden später, folgte ein weiterer Ausschluss gegen den KAC Floorball, der sich selbst das Leben schwer machte.

Im anschließenden Powerplay konnte der nach seiner Operation rückkehrende Nikolas Velikogne, den Ball zum 7:6 einschieben.  Das Spiel wurde noch einmal richtig eng und der KAC Floorball war nochmals alles nach vorne. Jedoch konnte die Mannschaft kein Tor mehr erzielen und Villach gewann das Spiel schließlich mit 7:6.

Kurz nach dem Pfiff hagelte es wüste Beschimpfungen direkt in das Gesicht des Schiedsrichters Felix Scherer. Dieser verabsäumte es jedoch, sehr zum verwundern Aller, mehrere rote Karten zu ziehen.

Alles in allem war es eine extrem knappe Serie geprägt durch viele. Der VSV Unihockey trifft nun im Finale am 29.04 Auswärts und am 06.05 in der Ballspielhalle Villache, auf den Wiener Floorball Verein. Mit diesem hat der VSV Unihockey noch eine Rechnung offen und wird alles daran setzen die Spiele gewinnen zu können.

Optional Spiel 3 in Wien am 13.05

BLAU-WEISS